Meine Buntstifte

Bunststift ist nicht gleich Buntstift, jedenfalls gibt es eine Menge mehr, als man sie noch von der Schule her kennt.
Hier eine Auflistung meiner Stifte, von oben nach unten:

  1. Schwan Stabilo, Softcolor
  2. Faber Castell, Albrecht Dürer Aquarellstifte
  3. Faber Castell, Polychromos
  4. Gewöhnlicher Schulbunstift, Eberhard Faber
  5. Schwan Stabilo Original

Buntstifte oder Künstlerfarbstifte unterscheiden sich nach Ihrem Härtegrad und ihrer Vermalbarkeit.

Schwan Stabilo Softcolor

Wie der Name schon sagt, sind die Farbstifte von Schwan Stabilo wirklich soft und weich. In einer gewöhnlichen Spitzmaschine muss man schon sehr aufpassen, dass die Spitze nicht abbricht. Besser ist es, den im Lieferumfang enthalten Anspitzer zu benutzen. Das gilt auch beim Malen, man sollte nicht zu fest auf den Stift drücken. Die Farbpigmente sind sehr satt und bröseln, je nach Papier, etwas. Der Softcolor eignet sich daher eher für etwas größere Flächen und nicht so sehr für haarfeine Details. Mit Wasser lässt er sich nur begrenzt vermalen, besser wird es mit Babyöl oder einem Spezial-Blender-Filzstift.

Albrecht Dürer Aquarellstifte

sind Bunstifte der Künstlerklasse und es macht einfach Spaß mit diesen Siften zu malen. Größere Aquarelle sollte man zwar nach wie vor mit dem Malkasten anfertigen, aber für kleinere Bilder oder um in größeren Bildern feine Details auszuarbeiten, eignen sich diese Stifte ganz wunderbar. Die Farben verfließen miteinander zu tollen Kombinationen und lassen sich immer wieder neu mit Wasser anlösen.

Polychromos

Die Polychromos Stifte sind ähnlich wie die Softcolor Stifte, aber nicht so fett und nicht so weich. Sie sind etwas härter und lassen sich ganz wunderbar übereinander malen, so dass feinste Schattierungen herausgearbeitet werden können. Polychromos sind eher nicht wasservermalbar. Um homogene Farbflächen zu erzeugen oder Farbverläufe kann man so genannte „Blender“ verwenden, Papierstompen, Babyöl oder Blendfilzstifte.

Schulbuntststifte

sind in der Regel alle sehr hart, so auch diese gewöhnlichen Stifte. Ich habe sie in meiner Sammlung, weil man sie für ganz zarte Farbaufträge verwenden kann oder auch für nadelfeine Details. Diese Stiefte sind auch ein bisschen dünner als alle ürbigen, was ich persönlich nicht so gerne mag.

Schwan Stabilo Original

Die Schwan Stabilo „Original“ sind harte Farbstifte in einem breiten Farbsortiment. Ich besitze sie schon seit Urzeiten und liebe sie. Diese Stifte sind härter als die Polychromos, aber nicht so hart wie die Schulbuntstifte. Sie haben eine satten Farbabrieb, man kann damit sowohl sehr transparent als auch opak malen. Ich setze sie hauptsächlich zum Herausarbeiten von Details ein, wobei sie aber auch erstaunlich gut wasservermalbar sind. Wer sich an die Polychromos oder die Dürer Stifte noch nicht herantraut, für den seien diese Stifte als Universalstifte unbedingt empfohlen.

Mit Ausnahme der Schulbunstifte sind alle hier aufgeführten Stifte hochwertige Produkte, die auch im Profibereich eingesetzt werden. Für Anfänger und Hobby gibt es jedoch auch immer preisgünstigere Varianten. Ich empfehle jedoch auch auf die Farbauswahl zu achten. Viele Fabrikate bieten nicht mehr wie 24 oder 36 unterschiedliche Farben. Das ist in vielen Fällen ausreichend, wer jedoch tiefer in die Buntsiftmalerei einsteigen möchte, sollte es sich überlegen.

 

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