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Auf Instagram und Facebook traut sich keiner mehr einen Markennamen zu nennen aus Angst vor einer Abmahnung. Der Grund ist ein Urteil eines Gerichts, wonach eine als „Influencerin“ bekannte Person auf Instagram einen Markennamen genannt hat, auch ohne dass sie hierfür bezahlt worden wäre.

Mir persönlich erscheint ein solches Urteil fragwürdig und in seiner Konsequenz nicht durchdacht.

manufab.de ist kein Privatblog, es ist, als Teil von jukemedia.de, ein Unternehmensblog und hat Gewinnabsicht. Allerdings würde ich die Reichweite des Blogs, sowohl im Netz als auch in den sozialen Medien als so gering einschätzen, dass ich ganz bestimmt nicht als Influencerin betitelt werden könnte.

Was ich hier angebe sind Produkte, die ich selber in meinen Projekten verwendet habe. Dieses Blog möchte Inspiration geben, die Angabe von Ross und Reiter stellt eine Hilfe für die Leser dar, die meine Ideen nachahmen möchten.

Derzeit habe ich keine Verträge, auf deren Grundlage ich Artikel über bestimmte Produkte gegen Bezahlung schreibe. Sollte das jemals der Fall sein, werde ich solche Artikel selbstverständlich als Werbung kennzeichnen.

Im Übrigen bin ich der Auffassung, dass Werbung nichts Verwerfliches ist. Influencer küren sich nicht selbst dazu, sie werden von den Lesern dazu gemacht. Und ob sich jemand von einem Influencer beeinflussen lässt, liegt in seiner persönlichen Verantwortung und Entscheidungsfreiheit. Nicht der Influencer drückt auf den Kaufen-Button, sondern der Kunde. Ein Gerichtsurteil, was es Influencern verbietet einen Markennamen zu nennen, verstößt, meiner bescheidenen Meinung nach, gegen das Recht auf Selbstbestimmung.